Von Gott inspirierte Musik entfaltet eine Auswirkung, über die man nur staunen kann

Ein Bericht von den beiden SWS Studenten Ina und Lennart: Wenn sich zehn Tage wie ein Jahr anfühlen, dann deshalb, weil viel passiert. Mit einem Team von befreundeten Musikern und deren Familien, sind wir nach Auschwitz aufgebrochen. An diesem historisch ´aufgeladenen` Ort, der Geschichte nachzuspüren und Gott mit Liedern zu begegnen, war uns ein besonderes Privileg. Um so tiefer waren wir bewegt, als wir uns ein Gebetshaus ansehen durften, das vor den Toren des ehemaligen KZ-Birkenau entsteht. Wir glauben, dass ein Samen, der mit vielen Tränen bewässert wurde, aufgeht und Auschwitz einen Imagewandel erfahren darf und somit zu einem Ort der Wiederherstellung und Hoffnung wird. Anfänge davon durften wir bereits sehen.

Organisiert wurde der Einsatz von einer befreundeten Familie und Gosia, einer polnischen Freundin. Es war der vierte Einsatz dieser Art. Neben zwei Benefizkonzerten, in denen wir ein Musical über die Geschichte des ´Verloren Sohns` aufführten, besuchten wir eine Schule, eine internationale Jugendbegegnungsstätte und eine Kirchengemeinde. Immer wieder erlebten wir, dass Musik unter der Leitung des Heiligen Geistes ins Leben von Menschen trifft und diese zu tiefst lebensverändernd berührt. Diese Berührung eröffnete uns Möglichkeiten für persönliche Gespräche und wir blieben immer wieder staunend zurück darüber, wie Gott sich Menschen offenbart und sie seine Liebe erleben. Ein besonderes Highlight war der Besuch eines Seniorenheims. Dort erlebten wir einen fröhlichen Vormittag, tanzten mit den Bewohnern und sangen Anbetungslieder. Auch wenn kaum jemand der deutschen oder englischen Sprache mächtig war, so wurde uns schnell bewusst, dass Musik keine Sprachbarrieren kennt. Man konnte förmlich spüren, wie sich die Atmosphäre änderte, Freude den Raum durchflutete und viele der Einladung Jesus zu begegnen folgten. Völlig gerührt und nach interessanten und viel gestikulierenden Gesprächen mussten wir uns schweren Herzens verabschieden.

Schlussendlich gehen wir reich beschenkt aus dieser Zeit heraus und sind gespannt was Gott in Zukunft mit uns vorhabt. Wie David für Saul – Musik machen und damit Menschen begegnen, ist definitiv eine Art, wie Gott uns in seinem Werk gebraucht und uns in der SchallWerkStadt ausrüstet.